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Gastgeber

Im traditionellen Gasthof Ansitz Fonteklaus heißt Sie Familie Gfader herzlich willkommen zu einem erholsamen Urlaub in der Bergwelt des Südtiroler Eisacktales.

Die Brüder Arnold und Andreas Gfader führen den Ansitz seit nunmehr über 35 Jahren. Während Andreas als Küchenchef für die Zubereitung der kulinarischen Spezialitäten zuständig ist, leitet Arnold den Servicebereich. Sein Sohn Heinz unterstützt ihn bei dieser Tätigkeit. Er ist ausgebildeter Diplomsommelier und steht Ihnen bei der Auswahl des passenden Weines beratend zur Seite.

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Geschichte und Geschichten

Fonteklaus – der sagenumwobene Ansitz hoch an der Ostflanke des unteren Eisacktales, zeigt sich heute dem Besucher von seiner besten Seite: 1979 fachkundig renoviert und als beliebter Gasthof sinnvoll genutzt. Ein ruhiger Platz, wo man ausruhen, schauen, sich erholen – und herzhaft zugreifen kann. Im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt, war Fonteklaus an der deutschen Sprachgrenze zum Rätoromanischen ein gediegener Bauernhof. Der Name Fonteklaus geht auf „fons clausa“, also „gefasste Quelle“ zurück. Hans Fink, unser unermüdlicher Heimatforscher und Mundartdichter schreibt dazu:

„Eine erste leichte Eindeutschung ergeht aus einer Aufzeichnung von 1317, nach der eine Adelhaid von Säben den -hof ze Functclausen- dem Kloster Neustift zu einem Seelgerät vergab“. Es handelt sich also um eine Schenkung, wofür sich das Kloster zum Ablesen von Seelenmessen für die Wohltäterin verpflichtete. Um 1420 und 1460 wurde das Anwesen mit Funtaclaus betitelt, um in der Folge bis heute als Fonteklaus aufzuklingen“.

Geschichte und Geschichten

Soviel zum Namen und nun zur spärlichen Geschichte über Fonteklaus. Franz Jenner erwarb den Hof und ließ ihn 1706 zu einem Jagdschlösschen umbauen. Davon zeugt die Inschrift über der steinernen Türschwelle. Die Kapelle neben dem Haus wurde wohl anfangs des 18. Jahrhunderts erbaut, sie ist dem heiligen Rochus, Schutzpatron gegen Pest und andere Seuchen, wohl in Gedenken an die damals jüngst überstandene Pestepidemie gewidmet. Zu dieser Rochuskapelle zog, nach Hans Fink, bis in die dreißiger Jahre alljährlich am Rochustag eine Bittprozession der Gufidauner. Der Ansitz selbst hatte inzwischen mehrfach Besitzer gewechselt und war in der Folge zunehmend verkommen, bis ihn 1938 die Familie Gfader vom Reinthalerhof erwarb, erst als Heuhof benutzte, schließlich aber von Grund auf renovieren ließ. Seither hebt sich das schön proportionierte Gebäude mit seinen traditionellen weiß-rot gerauteten Fensterläden auf der weißen Mauer weithin sichtbar ab vom satten Grün der Wiesen und Wälder die es umgeben.

Aus der Zeit, als Fonteklaus ein verlassenes Gemäuer war, ranken sich allerhand unheimliche Sagen um den Ansitz: Die Geister frevelhafter Ritter sollen nächtlich bei Mondschein recht fürchterlich gebechert und es recht lästerlich getrieben haben, einen Hausgeist hätte es auch gegeben, der sich nicht scheute, auch am helllichten Tag zu erscheinen und den Leuten Schrecken und Graus einzujagen.

Heute genießen Sie in Fonteklaus die Ruhe, die herrliche Aussicht, das herzhafte Essen und so manchen guten Südtiroler Tropfen.